Eingang Herzog-Albrecht-KaserneMehr als eine Million Menschen verbrachten im Neuen Lager und der daraus entstandenen Herzog-Albrecht- Kaserne  in Münsingen während der vergangenen 90 Jahre mehr oder weniger lang einen Teil ihres Lebens. Die meisten als Soldaten, viele als Heimkehrer, Vertriebene oder Gefangene. Jugendgruppen, einige Vereine und Gewerbetreibende waren ebenfalls in dem im Frühjahr 1915 erbauten Barackenlager auf der Alb zeitweise untergebracht, das Anfang der 60er-Jahre abgerissen wurde.

Gleichzeitig entstand die Herzog-Albrecht-Kaserne, die die Bundeswehr 1965 offiziell einweihte. Rund 35 Jahre später fasste das Bundesverteidigungsministerium dann den Entschluss, die militärische Anlage im Frühjahr 2004 zu schließen.

Damit die Zeit  der Soldaten in Münsingen nicht so schnell vergessen wird, verfasste Hauptmann der Reserve Joachim Lenk, der im Zivilleben Journalist von Beruf ist, das Nachschlagewerk „Von der Schneeschuhkompanie zum Panzerbataillon”.

Es beschreibt die Anfänge des Neuen Lagers während des Ersten Weltkrieges, das bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges nicht nur Soldaten, sondern auch Kriegsheimkehrer und Jugendliche bewohnten. Später verwendete die Besatzungsmacht Frankreich das Areal eine Zeit lang für Kriegsgefangene.

Von der Schneeschuhkompanie zum PanzerbataillonVon 1958 bis 2004 nutzte die Bundeswehr die Herzog-Albrecht- Kaserne, die während dieser Zeit mehr oder weniger lang sieben Bataillone und unzählig viele verschiedene Einheiten beherbergte. Alle Verbände sind mit vielen Fotos, Geschichten, Wappen, Postkarten und Anekdoten in dem 120 Seiten umfassenden Buch vertreten.

Berühmte Rekruten, wie zum Beispiel Altbundespräsident Horst Köhler, Schlägersänger Bernd Clüver, der Ex-Fußball-Profi Uwe Schneider, der Generalinspekteur der Bundeswehr außer Dienst, Wolfgang Schneiderhan, und der ehemalige Tischtennis-Nationalspieler Torben Wosik erinnern sich an ihre  Grundausbildung auf der Schwäbischen Alb.

Auch prominente Gäste wie Bundespräsident Heinrich Lübke, die Verteidigungsminister Kai-Uwe von Hassel und Gerhard Schröder, Altbundeskanzler Ludwig Erhard, Generalbundesanwalt Kay Nehm, der katholische Militärbischof Franz Hengsbach und andere, haben sich mit ihrer Unterschrift in diesem Buch verewigt.

Zudem stellen sich die drei regionalen militärhistorischen Ausstellungen vor, die über die Soldatenzeit in Münsingen mit Fotos, Befehlen, Waffen, Uniformen und vielem mehr informieren.

Dieses abwechslungsreiche Buch wurde nicht nur für die vielen ehemaligen und aktiven Soldaten geschrieben, sondern vielmehr für all diejenigen, die sich mit dem Militär und der ehemaligen Garnison Münsingen freundschaftlich verbunden fühlen.

 

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